Fribourg

Stadtansicht Fribourg
Foto: Ville-de-Fribourg-Valentine-Brodard

Schnittpunkt der Kulturen

Seit Jahrhunderten begegnen sich in Fribourg französische und deutsche Kultur. Die täglich praktizierte Zweisprachigkeit gibt der Stadt einen unverwechselbaren Charakter. Neben Französisch, Schwyzerdütsch und Deutsch sind Englisch, Italienisch und Spanisch zu hören: Als internationale Universitätsstadt hat Fribourg ein besonders jugendliches Erscheinungsbild. Von dieser Weltoffenheit zeugen klassische (Kunst und Geschichte, Naturgeschichte, Botanischer Garten), zeitgenössische (Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle, Fri-Art) und ausgefallene (Gutenberg,Marionetten, Nähmaschinen und Bier) Museen.

Gut erschlossen durch Strasse und Schiene, nur anderthalb Stunden von den interkontinentalen Flughäfen entfernt und im Schnittpunkt von Sprachen und Kulturen gelegen, ist Fribourg eine Kongress- und Messestadt mit ausgezeichneten Infrastrukturen: Das Forum Fribourg verfügt über 15 000 m2 gedeckte und stützenlose Ausstellungsflächen und grosse Versammlungsräume. Für Tagungen stehen die Hochschulen und moderne Hotels zur Verfügung, die höchst professionelle Ansprüche erfüllen. Für den Empfang von Gruppen und Veranstaltungen weiss Fribourg die Effizienz einer Grossstadt mit echter Gastfreundschaft zu verbinden.

Seit einiger Zeit entwickelt sich Fribourg, wie die Gastronomieführer beweisen, zu einer Hochburg kulinarischer Genüsse. Fantasievolle Küchenchefs bereiten nicht nur raffinierte Speisen, sondern auch einheimische Spezialitäten zu, die von einem reichen Terroir zeugen. Besonders empfehlenswert sind traditionelle Gerichte, wie das Kilbi-Essen, oder das schmackhafte Fribourger Fondue in gemütlichen Altstadtbeizen. Anschliessend drängen sich ein Stadtbummel oder eine Fahrt mit dem Touristenzug oder dem Füni auf, um historische Brunnen, herrliche Aussichtspunkte, die malerischen Gassen der Unterstadt und die alten Brücken zwischen den ehemaligen Handwerkerquartieren zu entdecken.

Stelldichein mit der Zeit

Im Jahr 1157 von Herzog Berthold IV. von Zähringen gegründet, vermittelt Fribourg einen ausgezeichneten Querschnitt durch die abendländische Kultur. Die Altstadt, die mit ihren zahlreichen Gebäuden und dem 14- türmigen Mauerring eines der grössten geschlossenen Ortsbilder des mittelalterlichen Europa bildete, zeugt von der Architektur und Handwerkskunst vergangener wie heutiger Zeiten.

Der 76 Meter hohe Turm der gotischen Kathedrale St. Nikolaus bietet eine einmalige Rundsicht, doch genauso besuchenswert sind die übrigen Kirchen und Klöster. Im Ratzé-Hof, einem Prachtbau der Renaissance, ist das Museum für Kunst und Geschichte untergebracht. Stattliche Bürgerhäuser und Kirchenbauten wie die Loretokapelle vertreten die Barock- und Rokokozeit. Aloys Moosers Orgel in St. Nikolaus lockte bereits die Romantiker, Franz Liszt, Victor Hugo und Anton Bruckner an. Die einzigartigen Jugendstilfenster der Kathedrale wurden von Jozef Mehoffer entworfen.

Während die Universität Miséricorde ein typischer Bau der 1930er Jahre ist, gaben Alfred Manessier, Jean Tinguely, Mario Botta und Jean Nouvel der Kunststadt Fribourg eine zeitgenössische Note. Fribourg ist eine überschaubare, mittelgrosse Universitäts-Stadt, die ihr kulturelles und historisches Erbe nicht nur bewahrt hat, sondern es zur Geltung bringen konnte. In Fribourg findet der Besucher eine junge, dynamische und gastfreundliche Atmosphäre. Das ganze Jahr hindurch finden etliche Anlässe statt. An der Sprachgrenze und an den wichtigsten Bahn- und Autobahnachsen gelegen, spielen Fribourg und seine Region eine bedeutende wirtschaftliche und soziokulturelle Rolle.

Wiederkehrende Veranstaltungen

Wiederkehrende Veranstaltungen

  • Oper von Fribourg – 31. Dezember bis Mitte Januar
    Jedes Jahr wird in der Aula Magna der Universität eine Oper aufgeführt. www.operafribourg.ch
  • Bolzen-Fasnacht – Februar
    Während 4 Tagen ist die Fribourger Altstadt ganz in den Händen der Fasnächtler. www.carnavaliersbolzes.ch
  • Internationales Filmfestival – Ende März www.fiff.ch
  • Oldtimer- & Teilemarkt – Ende März www.rais.ch
  • Internationales Orgelfestival – Mitte April
    Die Stadt Fribourg ist Mitglied von ECHO (European Cities with Historical Organs). www.academieorgue.ch
  • Fête des la Musique - 21. Juni www.fete-musique.ch
  • Festival Les Georges – Juli
    www.lesgeorges.ch Internationales Folkloretreffen – Ende August
    (10 Tage) Auf Strassen und Plätzen
    Tanz und Musik verschiedener Welt-Kulturen. www.rfi.ch
  • Grossi Kilbi – 2. Sonntag im September
    Die Kilbi ist das traditionelle Volks- und Gastronomiefest des Kantons. www.benichon.com
  • Murtenlauf – 1. Sonntag im Oktober Gedenklauf Murten - Fribourg (17 km) www.morat-fribourg.ch
  • Sankt-Niklaus, Schutzpatron der Stadt Fribourg – 1. Wochenende im Dezember www.st.nicholas.ch

Wiederkehrende Veranstaltungen

  • Oper von Fribourg – 31. Dezember bis Mitte Januar
    Jedes Jahr wird in der Aula Magna der Universität eine Oper aufgeführt. www.operafribourg.ch
  • Bolzen-Fasnacht – Februar
    Während 4 Tagen ist die Fribourger Altstadt ganz in den Händen der Fasnächtler. www.carnavaliersbolzes.ch
  • Internationales Filmfestival – Ende März
    www.fiff.ch
  • Oldtimer- & Teilemarkt – Ende März
    www.rais.ch
  • Internationales Orgelfestival – Mitte April
    Die Stadt Fribourg ist Mitglied von ECHO (European Cities with Historical Organs). www.academieorgue.ch
  • Fête des la Musique - 21. Juni
    www.fete-musique.ch
  • Festival Les Georges – Juli
    www.lesgeorges.ch
  • Internationales Folkloretreffen – Ende August
    (10 Tage) Auf Strassen und Plätzen
    Tanz und Musik verschiedener Welt-Kulturen. www.rfi.ch
  • Grossi Kilbi – 2. Sonntag im September
    Die Kilbi ist das traditionelle Volks- und Gastronomiefest des Kantons. www.benichon.com
  • Murtenlauf – 1. Sonntag im Oktober
    Gedenklauf Murten - Fribourg (17 km) www.morat-fribourg.ch
  • Sankt-Niklaus, Schutzpatron der Stadt Fribourg – 1. Wochenende im Dezember
    www.st.nicholas.ch